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18 result(s) for "Kropp, Per"
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Energieintensive Industrien in Mitteldeutschland
\"Vor dem Hintergrund der bis zum Jahr 2045 angestrebten Treibhausgasneutralität in Deutschland untersucht die vorliegende Studie die Bedeutung der energieintensiven Industrien für die Beschäftigung im Mitteldeutschen Revier und in den mitteldeutschen Bundesländern (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen). Hierfür werden die Entwicklung sowie die Beschäftigungsstrukturen der energieintensiven Industrien, ausgewählter relevanter Branchen und deren energieintensiven Bereiche aus unterschiedlichen Blickwinkeln analysiert. Dabei zeigt sich nur partiell eine erhöhte Konzentration energieintensiver Industrien im Braunkohlerevier. Zudem sind die energieintensiven Industrien insgesamt nicht die Treiber der Beschäftigungsentwicklung in der Region. Wir betrachten die Konzentration von energieintensiven Industrien in einzelnen Regionen, Wirtschaftszweigen oder Beschäftigtengruppen nicht als einen Indikator für die Gefährdung von Arbeitsplätzen in der Region, sondern als Hinweis auf die Notwendigkeit intrasektoraler Strukturanpassungen. Dies bedeutet im Zusammenhang mit der Energiewende und vor dem Hintergrund massiv gestiegener Energiekosten sowie der weiteren Risiken einer Energieverknappung durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine die Entwicklung von energiesparenden Technologien und von Verfahren, die auf nicht-fossile Rohstoffe für die energetische und stoffliche Nutzung zurückgreifen.\" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Vergleich von funktionalen Arbeitsmarktabgrenzungen in Deutschland
\"Die Arbeit untersucht, vergleicht und bewertet folgende vier kreisscharfe funktionale Arbeitsmarktabgrenzungen: 150 regionale Arbeitsmärkte von Eckey/Kosfeld/Türck (2006), 50 Arbeitsmarktregionen von Kropp/Schwengler (2011a), 270 Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' und 96 Raumordnungsregionen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Darüber hinaus werden auch die 176 Arbeitsagenturen der Bundesagentur für Arbeit und die 413 Stadt- und Landkreise als administrative Abgrenzungen in die Analyse mit einbezogen. Als Ergebnis zeigt sich, dass größenheterogene Abgrenzungen mit vergleichsweise wenigen Arbeitsmarktregionen hohe Gütemaße aufweisen, die mit steigender Zahl der Arbeitsmarktregionen sinken. Dafür bieten kleinere Arbeitsmarktregionen möglicherweise bessere Voraussetzungen für eine praxisorientierte Anwendung.\" Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Forschungsmethode: Theoriebildung; Grundlagenforschung; Methodenentwicklung; Grundlagenforschung. (Autorenreferat, IAB-Doku). \"In this paper four different functional delineations, which are based on administrative districts, are analysed and compared with each other. These administrative districts cover Eckey/Kosfeld/Türck's (2006) 150 labour markets, Kropp/Schwengler's (2011a) 50 labour-market regions, 270 labour-market regions assessed by the Joint Task Force on the 'Improvement of the Regional Economic Structure', and 96 administrative regions examined by the Federal Institute for Research on Building, Urban Affairs and Spatial Development. Furthermore, two delineations of administrative districts (176 employment agencies of the Federal Employment Agency and 413 city and rural districts) are analysed. The results show that the quality of delineations that have fewer units that vary in size is much better. This quality decreases with an increasing number of units. However, smaller units might be more suitable for practical application.\" (Author's abstract, IAB-Doku). Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Forschungsmethode: Theoriebildung; Grundlagenforschung; Methodenentwicklung; Grundlagenforschung.
Hamburg – Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Metropolenvergleich
Die vorliegende Studie zeigt die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in wichtigen Metropolen Deutschlands zwischen 1993 und 2005. Ein Schwerpunkt dabei ist die Verknüpfung von Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung. Spezifische Probleme werden am Beispiel der Metropolregion Hamburg erörtert. Dies gilt insbesondere für die Untersuchung der Beziehungen zwischen den Metropolen und ihrem Umland. Zahlreiche Erkenntnisse beruhen auf der „Vergleichenden Analyse von Länderarbeitsmärkten (VALA)“ des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), die es erlaubt, die regional stark differenzierte Beschäftigungsentwicklung in den Metropolregionen auf wirtschaftliche Faktoren (Lohnniveau, Branchen-, die Betriebsgrößen- und die Qualifikationsstruktur) und regional spezifische Standortfaktoren zurückzuführen. Focusing on the relationship between economics and the labour market, this study charts the development of metropolitan areas in Germany between 1993 and 2005. Specific problems, such as the relationship between the centre and suburban regions, are illustrated using the example of the metropolitan area of Hamburg. The research is mainly based on the results from a research programme, „Comparative Analysis of Regional Labour Markets (VALA)“, which was conducted by the Institute for Employment Research (IAB). Economic factors (wage levels, industrial structure, education levels, and size of enterprises) and region-specific causes of different labour market developments are considered.
Digitalisierung schreitet voran – Neuschätzung der Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen 2019
\"Das Substituierbarkeitspotenzial ist das Ausmaß, indem menschliche Arbeit durch digitalisierte Technik potenziell ersetzbar wäre. Bereits für das Jahr 2013 stellte das IAB fest, dass in kaum einem Beruf der Mensch vollständig durch Technik ersetzbar wäre, jedoch insbesondere manuelle, repetitive Tätigkeiten ersetzbar seien. Die Digitalisierung schreitet voran – unaufhaltbar. Deshalb ist eine Neueinschätzung ihrer Auswirkungen auf die Arbeitswelt auch für Thüringen notwendig. Dort stieg das durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial von 41,9 Prozent im Jahr 2013 über 50,4 Prozent 2016 auf 53,4 Prozent im Jahr 2019 – ein Anstieg von 11,5 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesgebiet liegt Thüringen aufgrund der Struktur seiner Arbeitsplätze einen Prozentpunkt darüber. Die fortschreitende Digitalisierung hat einen Einfluss auf Berufe, weil Immer mehr der diesen Berufen zugrundeliegenden Tätigkeiten ersetzbar werden. Anderseits sind seit dem Jahr 2016 insgesamt mehr als 200 nicht automatisierbare Tätigkeiten bei den Tätigkeitsprofilen der verschiedenen Berufe hinzugekommen und etwa 30 Berufe sind komplett neu entstanden. Wir untersuchen in diesem Bericht wie sich die Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen verändert haben. Insbesondere werden Unterschiede in den Branchen und auf der regionalen Ebene der Kreise betrachtet. Die Digitalisierung, die Energiewende und der demografische Wandel sind seit längerem die Treiber des Strukturwandels in der Wirtschaft. Neu sind dagegen die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Mit diesen stehen die erstgenannten Faktoren in einem komplexen Wechselverhältnis. Diese Beziehungen und deren Auswirkungen können jedoch zum jetzigen Zeitraum noch nicht analysiert werden.\" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beschäftigungsstrukturen und Potenziale der Bioökonomie in den deutschen Braunkohlerevieren
\"The upcoming structural change in Lusatia, Central Germany and the Rhineland in the context of the coal phase-out offers the opportunity to develop attractive, bioeconomic business locations. This study analyzes the status quo and the development of the bioeconomy in the three active German lignite mining regions. The employment structures of the bioeconomy are evaluated and regional bioeconomy industries with specific potential are identified. Overall, about 10 percent of all employees in the regions can be directly attributed to the bioeconomy. Employment within the bioeconomy has developed dynamically in recent years. The proportion of skilled workers, including those with industrial and technical backgrounds, is comparatively high in the bioeconomy. Hence, opportunities for qualified employees of the coal industry also exist within the developing bioeconomy. Furthermore, the identified bioeconomy industries already indicate a balanced structure of the bioeconomic in the regions. Accordingly, a regionally sensitive, strategic promotion of the bioeconomy can strengthen innovation capacity and competitiveness of the regions, secure/generate employment and generally contribute to sustainable development.\" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Die regionalen Arbeitsmarkteffekte der Covid-19-Pandemie: Nicht nur eine Frage der Wirtschaftsstruktur (The COVID-19 pandemics regional labour market effects: more than just a sectoral shock)
\"The impact of the COVID-19 pandemic on the labour market has been substantial, but also heterogeneous. This report assesses whether differences in the size of the labour market impact mainly reflect that economic sectors have been differently affected by the pandemic or whether other factors, including regional characteristics, matter once the sectoral structure is accounted for.\" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Digitalisierung schreitet voran - Neuschätzung der Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt 2019
\"Substituierbarkeitspotenzial beschreibt inwieweit menschliche Arbeit durch digitalisierte Technik grundsätzlich ersetzbar ist. Bereits im Jahr 2015 stellte das IAB fest, dass in kaum einem Beruf der Mensch vollständig durch Technik ersetzbar wäre, jedoch insbesondere manuelle, repetitive Tätigkeiten ersetzbar wären (Dengler/Matthes 2015a). Da die Digitalisierung immer weiter schreitet, legen wir hier für Sachsen-Anhalt eine Neueinschätzung des Substituierbarkeitspotenzials vor. Das Substituierbarkeitspotenzial für Sachsen-Anhalt hat sich im Durchschnitt von 38,7 Prozent im Jahr 2013 über 47,3 Prozent 2016 auf 50,6 Prozent im Jahr 2019 gesteigert. Es liegt damit nach wie vor 1,6 Prozentpunkte unter dem Deutschlandwert. Anders als dies für Deutschland insgesamt gilt, hat die Substituierbarkeit kaum Einfluss auf die landesweite Beschäftigungsentwicklung. Die fortschreitende Digitalisierung verändert jedoch die Berufe. Immer mehr Tätigkeiten werden ersetzbar. Oder ihre Bedeutung verringert sich so weit, dass sie letztlich keine Kernkompetenz eines Berufs mehr sind. Umgekehrt entstanden aber auch mehr als 200 nicht automatisierbare Tätigkeiten neu, die zu den bisherigen Tätigkeitsprofilen dazugekommen sind. Darüber hinaus sind etwa 30 Berufe seit dem Jahr 2016 neu entstanden (Dengler/Matthes 2021). Insbesondere für die Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufe können in Sachsen-Anhalt Substituierbarkeitspotenziale identifiziert werden. Wenig automatisierbar sind dagegen vor allem die Gesundheitsberufe und die Sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufe. Entsprechend der Bedeutung dieser Berufe weisen Kreise wie Anhalt-Bitterfeld oder Börde relativ hohe Substituierbarkeitspotenziale auf. Halle und Magdeburg haben dagegen eher niedrigere Werte. Die Substituierbarkeitspotenziale von Spezialisten und Fachkräften stiegen zuletzt am stärksten. Die vorliegende Studie untersucht darüber hinaus die Berufsgruppen und Regionen, die vom qualitativen Wandel der Berufe dur
Abgrenzung von Wirtschaftsräumen auf der Grundlage von Pendlerverflechtungen : ein Methodenvergleich
\"Funktionale Regionen, sogenannte regionale Arbeitsmärkte, spielen in der nationalen und internationalen Regionalforschung eine besondere Rolle. Im Gegensatz zu administrativen Regionen ermöglichen sie es, wirtschaftliche Aktivitäten und Pendlerverflechtungen in geeigneter Weise abzubilden. Für die Abgrenzung dieser Wirtschaftsräume können verschiedene Verfahren herangezogen werden. In diesem Discussion Paper werden Abgrenzungen auf Basis der Kennziffernmethode, der Cluster- und der Faktorenanalyse anhand von Pendlerdaten auf Kreisebene des Jahres 2005 miteinander verglichen und beurteilt. Als Gütekriterien werden dabei die Modularität Q, die von van der Laan und Schalke (2001) verwendeten Kennziffern ESC und HSC für die Balance von Arbeitsangebot und -nachfrage sowie Maße zur Größenhomogenität herangezogen. Clusterverfahren und auf der Kennziffernmethode basierenden graphentheoretischen Verfahren gelingt es am Besten, die Pendlerverflechtungen zwischen den Kreisregionen zu erfassen. Faktorenanalytische Verfahren produzieren dagegen eher größenhomogene Abgrenzungen, die die Pendlerverflechtungen allerdings weniger gut abbilden. Mit allen hier vorgestellten Verfahren können Wirtschaftsräume so bestimmt werden, dass sie die Pendlerbewegungen in Deutschland deutlich besser wiedergeben als dies für regionalpolitische Zwecke bisher genutzten Abgrenzungen erlauben. Anhand der in dieser Studie vorgestellten Bewertungsmöglichkeit für die Güte von Abgrenzungen ist es weiterhin möglich, die optimale Anzahl von Regionen für eine adäquate Abbildung der Pendlerverflechtungen zu bestimmen.\" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Die vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen : eine Beschreibung vorzeitiger Lösungen in Sachsen-Anhalt und eine Auswertung von Bestandsdaten der IHK Halle-Dessau
\"Dissolved training contracts are an important indication of problems within the vocational education and training system; even if such contract solutions mostly do not lead to dropouts, but rather a change of training company or the profession. Even if contract solutions sometimes lead to an improvement in the training situation, they do pose the risk of final terminations and are subject to various risks and costs. The available data on the risk and reasons for contract solutions is inadequate. Therefore, in the present study, training patterns can be studied with data of the Chamber of Industry and Commerce (IHK) Halle-Dessau. Although solving reasons are not very specific in these data, they offer some advantages compared to the official statistics. Multivariate analyzes show the importance of school education and income opportunities. Secondary school students solve contracts significantly more likely than high school graduates and occupations with low training allowances are more affected than other professions. Other relationships, such as that women have a higher contract termination rate than men, or the higher contract termination rate for noncorporate training companies are due to school education and income opportunities. Other small but robust influences on the risk of contract termination are: a higher age at the start of training and the distance to the training company.\" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))