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"Piel, Anja"
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Sackgasse Generationenvertrag: Wege aus der Krise der Altersversorgung
2024
Joachim Ragnitz, ifo Dresden, diskutiert die Herausforderungen der umlagefinanzierten Rentenversicherung in Deutschland, insbesondere angesichts des demografischen Wandels. Ohne grundlegende Reformen müssten entweder Rentenniveau und Rentenansprüche gesenkt oder die Beitragslast erhöht werden, was vor allem die jüngeren Generationen belaste. Mögliche Lösungsansätze seien eine stärkere kapitalgedeckte Vorsorge sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Geburtenrate, da die aktuelle demografische Entwicklung langfristig die Finanzierungsprobleme verschärft. Gundula Roßbach, Gesetzliche Rentenversicherung Bund, sieht den Generationenvertrag als Kern der umlagefinanzierten Rentenversicherung. Dieser habe sich zwar historisch bewährt, doch angesichts der Alterung der Bevölkerung seien Reformen und Anpassungen notwendig. Die Diskussion drehe sich um die Frage, ob das bestehende Drei-Säulen-Modell erhalten bleiben oder die gesetzliche Rentenversicherung beispielsweise nach dem Vorbild Österreichs gestärkt werden sollte. Wichtig sei eine klare Orientierung, um eine nachhaltige und gerechte Altersvorsorge zu sichern. Axel Börsch-Supan, Martin Hellwig und Eckhard Janeba, Wissenschaftlicher Beirat beim BMWK, ordnen den demografischen Wandel in einen größeren Kontext ein, der die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft bei einer alternden Gesellschaft betrachtet. Die Verknappung von Arbeitskräften führe zu Herausforderungen in der Altersversorgung, sinkendem Wirtschaftswachstum und sozialen Spannungen. Vorgeschlagene Lösungen umfassen die Förderung von Erwerbstätigkeit älterer Menschen und Frauen, die Integration von Zuwanderern sowie Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität. Die Ampel-Koalition habe in der Rentenpolitik nicht viel bewegt. Aus Sicht von Martin Werding, Ruhr-Universität Bochum und Sachverständigenrat, gilt für Teile dieser Reformpläne: Das ist gut so! Die geplante \"Haltelinie\" für das Sicherungsniveau gesetzlicher Renten hätte eine Abkehr vom langjährigen Reformkurs bedeutet und jüngere und zukünftige Versicherte einseitig belastet. Für andere Teile sei es schade. Schnelle Entscheidungen über neue Rahmenbedingungen der ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge wären wünschenswert. Sie sind ein wichtiger Bestandteil ursachengerechter Anpassungen der Alterssicherung an die demografische Entwicklung. Das gleiche gelte für eine weitere Anhebung der Regelaltersgrenze bei fortgesetztem Anstieg der Lebenserwartung. Da diese beiden Reformelemente ihre Wirkungen erst langfristig entfalten, müssten zusätzliche Reformschritte ins Auge gefasst werden, um den absehbaren Anstieg von Ausgaben und Beitragssätzen der Rentenversicherung kurz- bis mittelfristig zu begrenzen. Die gesetzliche Rentenversicherung steht auch aus Sicht von Arthur Seibold, Universität Mannheim, aufgrund des demografischen Wandels vor erheblichen Finanzierungsproblemen, die durch sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung verursacht werden. Die wirksamste Maßnahme zur Stabilisierung des Systems sei laut empirischen Studien die Anpassung der Altersgrenzen, da finanzielle Anreize allein nur geringe Effekte zeigen. Reformen sollten dabei Verteilungsaspekte berücksichtigen, um soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten. Markus Roth, Philipps-Universität Marburg, wirft einen Blick auf das pAV-Reformgesetz, das eine Flexibilisierung der privaten Altersvorsorge durch renditeorientierte Optionen wie Aktienfonds und Altersvorsorgedepots vorsieht, um die Eigenverantwortung der Bürger zu stärken. Die Kapitaldeckung des Systems sei im internationalen Vergleich niedrig, und Reformen wie eine automatische Einbeziehung in Altersvorsorgeverträge könnten eine stärkere Verbreitung und höhere Renteneinkommen fördern. Mit steuerlichen Anreizen und kosteneffizienten Anlageoptionen könnte langfristig eine generationengerechte und nachhaltige Altersvorsorge ermöglicht werden. Andreas Richter, LMU München, und Jörg Schiller, Universität Hohenheim setzen sich ebenfalls mit dem pAV-Reformgesetz auseinander und heben die Notwendigkeit hervor, das umlagefinanzierte System durch kapitalgedeckte Komponenten zu ergänzen, und plädieren für eine obligatorische private Vorsorge. Sie betonen, dass lebenslange Renten essenziell seien, um Altersarmut vorzubeugen, während der aktuelle Reformvorschlag Flexibilität in der Auszahlungsphase befürworte, was jedoch mit Risiken verbunden sei. Michaela Engelmeier, Sozialverband Deutschland, sieht den Generationenvertrag und die Altersvorsorge in Deutschland nicht in einer Krise. Es seien allerdings Reformen nötig, um generationengerecht zu bleiben. Es wird vorgeschlagen, die gesetzliche Rentenversicherung in eine Erwerbstätigenversicherung auszuweiten und die Einnahmeseite durch bessere Arbeitsmarktpolitik zu stärken. Zusätzlich wird betont, dass die umlagefinanzierte Rente mit ihren solidarischen Elementen effektiver sei als kapitalgedeckte Modelle. Sebastian Dullien, HTW Berlin und Institut für Makroökonomie der Hans-Böckler-Stiftung, sieht in den absehbar steigenden Beitragsätze zur gesetzlichen Rentenversicherung weder mikro- noch makroökonomisch ein echtes Problem, da die Einzahlungen als obligatorische Vorsorge zu betrachten seien. Der absehbare Anstieg des Bundeszuschusses hingegen wäre zu gering, um ein ernsthaftes Problem darzustellen. Eine Betrachtung der internen Rendite der Rentenversicherung zeige zudem keine ernsthafte Benachteiligung jüngerer Generationen über jenen Zeitraum an, der sich einigermaßen seriös mit aktuellen Rentenmodellen abbilden lasse. Anja Piel, Deutscher Gewerkschaftsbund, kritisiert die Absenkung des Rentenniveaus und die unzureichende Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung, die zu sozialer Ungerechtigkeit und Altersarmut führen könnten. Sie fordert eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, eine Stärkung des sozialen Ausgleichs und eine höhere Erwerbsbeteiligung, um die Rentenversicherung als solidarisches System nachhaltig zu sichern. Melanie Häner-Müller, Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik, Luzern, stellt das Schweizer Drei-Säulen-Modell vor, das auf dem Fundament der beruflichen Vorsorge beruht. Eine starke zweite Säule bietet heute wesentliche Vorteile für den Staatshaushalt und die Volkswirtschaft insgesamt. Doch auch die Schweizer Altersvorsorge sei nicht immun gegen die Folgen des demografischen Wandels. Aufgrund der bestehenden politökonomischen Anreizstrukturen brauche es eine gewisse Entpolitisierung der Altersvorsorge.
Journal Article
Using Drones to Determine Chimpanzee Absences at the Edge of Their Distribution in Western Tanzania
2023
Effective species conservation management relies on detailed species distribution data. For many species, such as chimpanzees (Pan troglodytes), distribution data are collected during ground surveys. For chimpanzees, such ground surveys usually focus on detection of the nests they build instead of detection of the chimpanzees themselves due to their low density. However, due to the large areas they still occur in, such surveys are very costly to conduct and repeat frequently to monitor populations over time. Species distribution models are more accurate if they include presence as well as absence data. Earlier studies used drones to determine chimpanzee presence using nests. In this study, therefore, we explored the use of drones to determine the absence of chimpanzee nests in areas we flew over on the edge of the chimpanzee distribution in western Tanzania. We conducted 13 flights with a fixed-wing drone and collected 3560 images for which manual inspection took 180 h. Flights were divided into a total of 746 25 m2 plots for which we determined the absence probability of nests. In three flights, we detected nests, in eight, absence was assumed based on a 95% probability criterion, and in two flights, nest absence could not be assumed. Our study indicates that drones can be used to cover relatively large areas to determine the absence of chimpanzees. To fully benefit from the usage of drones to determine the presence and absence of chimpanzees, it is crucial that methods are developed to automate nest detection in images.
Journal Article
Expression of the Lantibiotic Mersacidin in Bacillus amyloliquefaciens FZB42
by
Herzner, Anna Maria
,
Szekat, Christiane
,
Josten, Michaele
in
Amino acids
,
Antibiotics
,
Bacillus
2011
Lantibiotics are small peptide antibiotics that contain the characteristic thioether amino acids lanthionine and methyllanthionine. As ribosomally synthesized peptides, lantibiotics possess biosynthetic gene clusters which contain the structural gene (lanA) as well as the other genes which are involved in lantibiotic modification (lanM, lanB, lanC, lanP), regulation (lanR, lanK), export (lanT(P)) and immunity (lanEFG). The lantibiotic mersacidin is produced by Bacillus sp. HIL Y-85,54728, which is not naturally competent.
The aim of these studies was to test if the production of mersacidin could be transferred to a naturally competent Bacillus strain employing genomic DNA of the producer strain. Bacillus amyloliquefaciens FZB42 was chosen for these experiments because it already harbors the mersacidin immunity genes. After transfer of the biosynthetic part of the gene cluster by competence transformation, production of active mersacidin was obtained from a plasmid in trans. Furthermore, comparison of several DNA sequences and biochemical testing of B. amyloliquefaciens FZB42 and B. sp. HIL Y-85,54728 showed that the producer strain of mersacidin is a member of the species B. amyloliquefaciens.
The lantibiotic mersacidin can be produced in B. amyloliquefaciens FZB42, which is closely related to the wild type producer strain of mersacidin. The new mersacidin producer strain enables us to use the full potential of the biosynthetic gene cluster for genetic manipulation and downstream modification approaches.
Journal Article
Return of Experience in the Commissioning of the New CLS LINAC Injector
by
Busto, Eduardo Nebot del
,
Heredia, Emilio
,
Doucette-Garr, Julia
in
accelerator commissioning
,
Commissioning
,
Electron beams
2026
After approximately 60 years of service, the 2856 MHz LINAC injector, of the Canadian Light Source (CLS), has been retired to make space for a new 3000.24 MHz LINAC injector, the frequency of which is a multiple of the 500.04 MHz CESR-B-type superconductive radio frequency cavity used in the CLS storage ring. The new CLS LINAC injector has been designed and built by RI Research Instruments GmbH. The design is based on their robust S-band RF traveling-wave accelerating structures technology already serving other laboratories in the USA, Australia, Taiwan, Switzerland, and Sweden. In order to reduce cost and optimize space, the CLS has replaced its six accelerating RF structures, each 3.05 m long, delivering a 250 MeV electron beam with three 5.26 m long accelerating structures that will deliver the same beam energy. In order to do so, one RF structure is powered by one klystron modulator, and the last two RF structures receive their RF power from a second klystron modulator that passes through a SLED system. The SLED system multiplies the peak power by a factor of 5 to 6 and is then equally split to power each structure. We are reporting on the issues encountered during the commissioning of this new injector, on how we have tackled them and where the injector, compared to its technical specification, is standing today.
Journal Article
Multicenter Prospective Cohort Study of the Patient-Reported Outcome Measures PRO-CTCAE and CAT EORTC QLQ-C30 in Major Abdominal Cancer Surgery (PATRONUS): A Student-Initiated German Medical Audit (SIGMA) Study
by
Schütze, Leon
,
Schirren Rebekka
,
Studier-Fischer, Alexander
in
Adverse events
,
Appetite loss
,
Cancer
2021
BackgroundThe patient-reported outcomes (PRO) version of the Common Terminology Criteria for Adverse Events (PRO-CTCAE) and the computerized adaptive testing (CAT) version of the EORTC quality-of-life questionnaire QLQ-C30 have been proposed as new PRO measures in oncology; however, their implementation in patients undergoing cancer surgery has not yet been evaluated.MethodsPatients undergoing elective abdominal cancer surgery were enrolled in a prospective multicenter study, and postoperative complications were recorded according to the Dindo–Clavien classification. Patients reported PRO data using the CAT EORTC QLQ-C30 and the PRO-CTCAE to measure 12 core cancer symptoms. Patients were followed-up for 6 months postoperatively. The study was carried out by medical students of the CHIR-Net SIGMA study network.ResultsData of 303 patients were obtained and analyzed across 15 sites. PRO-CTCAE symptoms ‘poor appetite’, ‘fatigue’, ‘exhaustion’ and ‘sleeping problems’ increased after surgery and climaxed 10–30 days postoperatively. At 3–6 months postoperatively, no PRO-CTCAE symptom differed significantly to baseline. Patients reported higher ‘social functioning’ (p = 0.021) and overall quality-of-life scores (p < 0.05) 6 months after cancer surgery compared with the baseline level. There was a lack of correlation between postoperative complications or death and any of the PRO items evaluated. Feasibility endpoints for student-led research were met.ConclusionThe two novel PRO questionnaires were successfully applied in surgical oncology. Postoperative complications do not affect health-reported quality-of-life or common cancer symptoms following major cancer surgery. The feasibility of student-led multicenter clinical research was demonstrated, but might be enhanced by improved student training.
Journal Article