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Neue Ansätze in der Immuntherapie gastrointestinaler Tumoren
Die Immuntherapie ist Teil der Standardtherapie von gastrointestinalen (GI‑)Tumoren. Dennoch sind Ansprechraten eher gering. Aktuelle Studien untersuchen den optimalen Zeitpunkt und die Patientenklientel für eine Immuntherapie. Auch die Kombinationen von zugelassenen Medikamenten werden getestet. Die Entwicklung neuer Therapieansätze ist ebenso wichtig um z. B. primäre und sekundäre Resistenzen überwinden zu können. Die antikörpervermittelte Immuncheckpointinhibitor(ICI)-Therapie wird stetig erweitert. Neue Zielmoleküle auf Immun- und Tumorzellen sollen eine weitere Verbesserung der Immunantwort durch Aktivierung von Immunzellen oder Blockade eines hemmenden Signalwegs erzeugen. Die Kombination aus Antikörper mit Arzneistoff im Sinne eines Immunkonjugats ist möglich. Modifikationen der Antikörperstruktur werden auf verbesserte Wirksamkeit und ein erweitertes Einsatzspektrum getestet. Zelluläre Strategien, wie der adoptive Zelltransfer oder die Applikation von gentechnisch veränderten T‑Zellen, werden aktuell in Studien für den Einsatz bei GI-Tumoren überprüft. T‑Zellen mit chimären Antigenrezeptoren (CAR), die bestimmte Proteine auf Tumorzellen erkennen und angreifen, sind ein vielversprechender Ansatz. Viren, die aufgrund des natürlichen Reproduktionsverhaltens oder genetischer Veränderungen Tumorzellen zerstören können, werden als onkolytische Viren in der GI-Onkologie eingesetzt, bedingen jedoch Herausforderungen durch geringe Immunogenität oder unspezifische Wirkung. Eine weitere Schwierigkeit ist die Entwicklung sensitiver und spezifischer Biomarker, die Ansprechen und Wirksamkeit von Immuntherapien voraussagen. Dieser Übersichtsartikel soll einen Blick in die Glaskugel erlauben und neue vielversprechende immuntherapeutische Ansätze präsentieren und diskutieren.
COVID-19 und Lebererkrankungen
Bis zu 53 % der PatientInnen mit Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) weisen eine hepatische Beteiligung auf. Durch die Expression der Hauptzielstruktur für „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“ (SARS-CoV-2), des Angiotensin-converting-Enzym-2(ACE2)-Rezeptors, auch auf Cholangiozyten, sinusoidalen Endothelzellen und Hepatozyten kann es zu einer direkten Schädigung der Leber kommen. Ferner spielt eine indirekte (nicht durch Rezeptoren vermittelte) Schädigung der Leber im Rahmen von COVID-19 durch eine schwere systemische Inflammation mit Zytokinsturm, hepatischen Thrombosen und einer systemischen Hypoxie eine wichtige Rolle. Bei COVID-19 gelten Leberwerte als wichtige Prädiktoren für die Prognose der PatientInnen. Wichtig ist es hierbei Differenzialdiagnosen für die Leberwerterhöhung, wie andere Virusinfektionen, medikamentös-toxisch induzierte Leberschädigung sowie autoimmune, metabolische und andere Lebererkrankungen, abzuklären. Von hoher klinischer Relevanz für die Behandlung kritisch kranker PatientInnen auf der Intensivstation ist das Krankheitsbild der „secondary sclerosing cholangitis in critically ill patients“ (SSC-CIP). Hierfür sind unter anderem hochdosierte Katecholamine, eine Beatmung mit hohem positivem endexspiratorischem Druck (PEEP) und die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) Risikofaktoren. Eine frühe Diagnose dieser Erkrankung und Behandlung mittels interventioneller endoskopischer retrograder Cholangiographie (ERC) ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Auch sollte eine Lebertransplantation evaluiert werden. Bei einer COVID-19-Erkrankung treten Fälle mit SSC, sog. COVID-SSC, auf. Die COVID-SSC und die SSC-CIP sind im klinischen Phänotyp, Risikofaktoren, Prognose und transplantatfreien Überleben vergleichbar. PatientInnen mit vorbestehender Lebererkrankung haben kein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV‑2, erkranken jedoch schwerer an COVID-19 als PatientInnen ohne Lebervorerkrankungen. Bei PatientInnen mit einer vorbestehenden Leberzirrhose kann eine SARS-CoV-2-Infektion ein akut-auf-chronisches Leberversagen (ACLF) induzieren. Hierbei handelt es sich um ein Krankheitsbild mit einer sehr hohen Mortalität, das im Rahmen einer intensivmedizinischen Behandlung therapiert werden muss.
COVID-19 und gastrointestinale Endoskopie –angepasste Strategien im pandemischen Wandel
Im Dezember 2019 begann mit dem Ausbruch der Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) eine neue Herausforderung in vielen Bereichen der Medizin und des persönlichen Lebens. Der individuelle Schutz der professionellen Leistungsbringer vor der Infektion wurde zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems essenziell. Neue Arbeiten definierten die obere gastrointestinale Endoskopie als aerosolgenerierende Prozedur (AGP), die insbesondere aufgrund des engen Kontakts für das Personal ein erhöhtes Infektionsrisiko darstellt. Da das „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“ (SARS-CoV-2) in erster Linie durch Aerosole und/oder Tröpfchen übertragen wird, besteht die Notwendigkeit der Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung („personal protective equipment“, PPE). Empfehlungen der Leitlinien haben entsprechend früh PPE als infektionspräventive Maßnahmen empfohlen. Die strikte Verwendung von PPE hat sich mit der Erfahrung aus nunmehr 3 Jahren als effektive Präventionsstrategie bewiesen. Mit der Einführung der Vakzinierung gegen SARS-CoV‑2, einer zunehmenden Immunisierung der Bevölkerung und einem sich ändernden pandemischen Infektionsgeschehen haben sich die Anforderungen für endoskopische Abteilungen in den Krankenhäusern und in der ambulanten Versorgung stetig geändert. In der postpandemischen Situation bestehen nur noch geringe Einschränkungen, die die neue „postpandemische Realität“ beeinflussen und die Durchführung endoskopischer Leistungen ohne größere Restriktionen ermöglichen. Die Anpassungen der infektionspräventiven Strategien im Verlauf der Pandemie und die erhobenen wissenschaftlichen Daten mit folgender Anpassung der aktuellen Empfehlungen bis zum heutigen Tag werden in dieser Arbeit zusammengefasst und diskutiert.
Folgen nach SARS-CoV-2-Infektion einschließlich Post-COVID-Syndrom
Eine Infektion mit dem „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“ (SARS-CoV-2) kann vielfältige gastroenterologische Symptome hervorrufen. Ein relevanter Anteil an Patient:innen klagt über Symptome einer Gastroenteritis; die Zahl der Betroffenen hat mit der Verbreitung der Omikron-Varianten zugenommen. Ebenso finden sich bei Infizierten Zeichen einer Leberbeteiligung, die sich durch erhöhte Leberfermente bis hin zu einer akuten Dekompensation ausdrückt. Bei Patient:innen mit vorbestehenden Lebererkrankungen kann sich diese in der akuten Phase der Infektion verschlechtern und z. B. in ein akut-auf-chronisches Leberversagen übergehen. Hiervon abzugrenzen sind langfristige Folgen der SARS-CoV-2-Infektion. Diese können sich entweder als direkte infektions- oder therapieassoziierte Folgen, wie der Entwicklung einer sekundär-sklerosierenden Cholangitis nach Intensivtherapie, äußern oder als Symptome im Rahmen eines Post-coronavirus-disease(COVID)-Syndroms. Dessen Pathophysiologie ist weiterhin ungeklärt; hier wird ein Einfluss des intestinalen Mikrobioms diskutiert. In dieser Übersichtsarbeit werden die akuten Symptome und chronischen Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion, mit denen man im Alltag zunehmend konfrontiert wird, dargestellt.
COVID-19 und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
Die Pandemie durch die Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) beeinflusst weiter das Leben von Patient*innen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Umfangreiche Untersuchungen der letzten 3 Jahre ergaben, dass die allermeisten Infektionen durch „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“ (SARS-CoV-2) bei CED-Patient*innen blande verlaufen. In der Regel wird die Krankheitsaktivität der CED nicht negativ beeinflusst; bei einem Teil der Patient*innen können passager gastrointestinale Symptome auftreten. Häufig eingesetzte immunmodulierende Medikamente hatten mit Ausnahme systemischer Glukokortikoide keinen Einfluss auf den Schweregrad einer COVID-19-Erkrankung und die Gesamtletalität unterschied sich nicht von der übrigen Bevölkerung. Die Impfantwort ist jedoch substanzabhängig erniedrigt. In dieser Übersichtsarbeit werden die wichtigsten Studien praxisrelevant zusammengefasst.
Quantitative Approaches to Transnational Studies of Opera, 1785–1810
This paper employs quantitative methods to examine the transnational generic dimensions of eighteenth-century opera, with a focus on Vienna ca. 1800. The visualizations are based on data from a large-scale computational research project entitled Visualizing Operatic Fame, carried out at Dalhousie University, Canada. Basic line graphs reveal the number of performances for German, Italian, and French operatic genres across the period. Geospatial analyses of composers performed across the German speaking realm reveal the make-up of the repertory by place. The inclusion of theatre troupes into queries reveals that most traveling companies performed German, Italian, and French opera, thereby emphasizing the need for transnational approach to studying opera in the late eighteenth-century Holy Roman Empire. Visualizations that display the ebbs and flows of operatic repertories over time are perhaps most revealing, as most operas did not enjoy constant performances and were instead subject to the fickle changes in public taste and political contexts. Overall, data-driven approaches are useful in quantifying and confirming (or dispelling) trends that musicologists have limited evidence for, and at times, identifying entirely new and unexpected findings. Auf der Basis quantitativer Methoden geht dieser Beitrag den transnationalen Gattungseigenschaften der Oper des 18. Jahrhunderts nach, im Blick auf Wien um 1800. Die Visualisierungen stützen sich auf Daten aus dem Forschungsprojekt Visualizing Operatic Fame (Dalhousie University, Nova Scotia, Kanada). Liniendiagramme informieren über Aufführungszahlen deutscher, italienischer und französischer Opern im gesamten Zeitraum. Raumbezogene Analysen anhand von Komponisten, deren Werke über den ganzen deutschen Sprachraum aufgeführt wurden, geben hingegen eine Übersicht über die geographische Verbreitung des Repertoires. Daten zu den Theatertruppen zeigen zudem, dass die meisten reisenden Ensembles gleichermaßen deutsche, italienische und französische Opern aufführten, was die Notwendigkeit eines transnationalen Ansatzes bei der Untersuchung der Oper des späten 18. Jahrhunderts unterstreicht. Zeitsensible Visualisierungen zum Auf und Ab des Opernrepertoires zeigen, dass die Aufführungshäufigkeit der meisten Opern nicht konstant war, sondern mit dem Publikumsgeschmack und den politischen Kontexten schwankte. Insgesamt zeigt sich der Nutzen datengestützter Ansätze, mit denen sich Trends quantifizieren und bestätigen (oder widerlegen) lassen, die bislang unzureichend abgesichert waren, mit denen sich manchmal aber auch völlig neue und unerwartete Erkenntnisse erzielen lassen.