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Journal Article

Slime

2024
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Overview
Was die Moral von der Geschichte ist, weiß ich nicht; da ich aber gerade offengelegt habe, dass ein umfassen-des Sprachmodell am Scannen, Sampeln und Ordnen der Wörter gemäß der geltenden Grammatik- und Syntaxregeln beteiligt war, könnten meine Leser*innen bezweifeln, dass ich diesen Text selbst geschrieben habe.1 Insofern ist der vorliegende Text, so wie übrigens jeder andere Text heutzutage, sowohl eine Parabel auf den Verfall von Intentionalität und Bedeutung als auch auf die Übermacht \"asig-nifikanter Semiotiken\" von Impulsen und Intensitäten.2 1 Das erinnert an Alix Rules und David Levines berüchtigten Text \"International Art English\", Triple Canopy, 16. Juli 2012; https://canopycanopycanopy.com/contents/ international_art_english. 2 Vgl. Wir begegnen diesen Bedeutungsdiskre-panzen zum Beispiel in der einzigartigen Ausprägung des Schrei-bens in den sozialen Medien, einer Art Umwandlung von Sprache in Text (was dazu einlädt, Jacques Derridas Unterscheidung zwischen Sprache und Schrift wiederaufzugreifen),3 - oder in einem Bedeu-tungsverfall infolge des Zusammenbruchs der Infrastruktur. In diesem kurzen Essay geht es um Gedanken und Überlegungen, die zu der von mir für die Wiener Secession kuratierten Ausstellung Slime geführt und diese begleitet haben.5 Die hybrid angelegte Schau umfasste ein breites Spektrum, wobei Digitalität vor Ort mit dem Verzicht auf Bildschirme thematisiert wurde (da wir das Digitale ohne-hin immer mit uns führen). Da das Digitale und das Finanzielle sich gegenseitig überwachen, kommt es zu einer Reihe von Veränderungen in der Art und Weise, wie Bedeutung produziert wird - vom Ort der Produktion hin zum Ort der Umsetzung, von Streiks hin zu Ausschreitungen, von der Arbeiterklasse hin zu überschüssigen Bevölkerungsgruppen, von Solidarität hin zu Verschwörung und von der Organisation zu kleinkarierter Eigenständigkeit.6 3 Vgl. Social Research, Vol. 90, Nr. 3, September 2023, S. 515. Suhrkamp 2006, S. 7) 5 Vgl. die Ausstellung Slime, kuratiert von Joshua Simon, Secession Wien, 16. Juni 2024; https://slime.secession.at/. Während der Feudalismus mit einem gewissen Pflichtgefühl und dem Ein-geständnis gegenseitiger Abhängigkeit einhergeht, ignoriert die Westküsten-Tech-Meritokratie die gesellschaftliche Reproduktion und stellt sich in einer Art Renten-ökonomie über sie. Januar 2021 lieferte ein Beispiel für den faschistischen Charakter dieser Art von digitaler Gruppierung. Dieser Mechanismus erlaubt es Anhänger*innen von Verschwörungsmythen derzeit, eine Art Machtgefühl auszukosten, bei dem der subjektive Zwang die objektive Realität bestimmt.
Publisher
Springerin
Subject